PSA bringt elektrisch angetriebene Transporter

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von Bernd Conrad

Im kommenden Jahr bringt der PSA-Konzern elektrische angetriebene Varianten seiner Transporterreihe auf den Markt, die entsprechenden Pkw-Versionen folgen im kurzen zeitlichen Abstand. Auch Partner Toyota wird mit von der Partie sein.

Leichte Nutzfahrzeuge bieten sich sehr gut für den Einsatz von Elektroantrieben an. Das Format der Kastenwagen erlaubt den Einbau großflächiger Batterien im Fahrzeugboden, außerdem stimmt in den meisten Fällen das Nutzerprofil mit den technischen Gegebenheiten überein. Paketdienste und sonstige Lieferanten, Handwerksbetriebe, aber auch Shuttlefahrzeuge von großen Hotels sind meist auf Strecken in einer Großstadt und derer Randgebiete unterwegs. Reichweitenprobleme gibt es damit seltener.

Auch der PSA-Konzern hat jetzt den Start elektrischer Kleintransporter angekündigt. Die Nutzfahrzeugmodelle Citroën Jumpy, Opel Vivaro und Peugeot Expert sollen im Jahr 2020 mit Elektroantrieb auf den Markt kommen. Für das gleiche Jahr hat zudem Toyota den Marktstart eines Elektroautos angekündigt. Als Kooperationspartner verkaufen die Japaner den weitgehend baugleichen Toyota Proace über die eigene Organisation, der wie seine Brüder in Frankreich gebaut wird. Nur logisch, dass auch diese Variante elektrifiziert wird.

Ein Jahr später dürften die Pkw-Versionen in Form von Citroën Spacetourer, Opel Zafira Life, Peugeot Traveller und Toyota Proace Verso als lokal emissionsfreie Versionen folgen.

75 kWh-Akku für 300 Kilometer Reichweite

PSA kündigt zwei Batteriegrößen an. Mit einem 50 kWh großen Akku soll die Reichweite bei 200 Kilometern nach WLTP-Norm liegen. Eine größere Batterie mit 75 kWh bietet 300 Kilometer Radius, bevor der Strom zur Neige geht. Weitere technische Daten wurden noch nicht verraten.

Vor allem die größere Batterieversion dürfte auch das Interesse von Camping-Ausbauern auf sich ziehen. Pössl bietet verschiedene Modelle auf Basis des Citroën Spacetourer an, die Hymer-Marke Crosscamp nutzt den Toyota Proace als Basisfahrzeug. Wer seinen Camper Van vornehmlich für den Wochendausflug zum Surf-Hotspot an einem in Stadtnähe gelegenen See nutzt, könnte diese Freizeitstrecken auch elektrisch zurücklegen

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart

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