Fünf häufige Fehler, wenn Sie den Ölwechsel selbst machen

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Was das Öl für den Motor alles leistet

Es ist immer gut, beim Auto ein paar Dinge selbst und ohne Werkstatt erledigen zu können. Zum einen, weil das viel Geld sparen kann. Zum anderen, weil man unabhängiger bleibt. Diese Eigenregie funktioniert gerade beim Ölwechsel meist relativ gut. Denn allzu schwer ist es nicht, das Öl bei einem Fahrzeug im Fuhrpark auszutauschen, was grob gesagt etwa alle 10.000 bis 30.000 Kilometer nötig ist.

Allerdings sollte man bedenken, dass dieser Austausch zwar recht leicht von der Hand geht, das Motoröl aber zugleich entscheidend für die Lebenserwartung des Motors ist. Immerhin sorgt es dafür, dass die einzelnen Bauteile weniger Reibung aushalten müssen, reduziert zugleich die Hitze und hat sogar eine reinigende Wirkung auf den Motor, indem seine Zusätze etwa Ablagerungen oder Verbrennungsrückstände binden. Insofern ist es wichtig, dass Sie beim Ölwechsel wirklich sauber arbeiten, denn nur dann läuft der Motor reibungslos und vor allem noch lange. Doch genau da unterlaufen Laien immer wieder entscheidende Fehler. Viele davon sind klein und geschehen aus Unwissenheit, können sich aber letztlich negativ auswirken. Um das zu vermeiden, sollten Sie sich zunächst gründlich informieren, wie bei Ihrem Fahrzeugmodell vorzugehen ist und sich darüber hinaus einige verbreitete Angewohnheiten abgewöhnen.

Diese Fehler sind beim Ölwechsel In Eigenregie verbreitet:

  1. Sie besorgen nicht das richtige Öl
    Je nach Motor variiert die erforderliche Ölsorte. Welche genau Ihr Fahrzeug braucht, lässt sich in der Bedienungsanleitung nachlesen. Hier sollten Sie dann auch genau bei der dort vorgeschriebenen Klassifikation und Spezifikation bleiben. Nur so schützen Sie Ihren Motor perfekt. Die falsche Viskosität oder auch fehlende Additive können den Verschleiß empfindlich steigern. Im Schlimmstfall kann das falsche Motoröl zum Motorschaden führen.
  2. Sie wechseln nur das Öl, nicht aber den Filter
    Man muss nicht überall sparen. Wenn Sie frisches Öl einfüllen, aber den alten, meist verstopften Filter weiterhin benutzen, macht das das gute, neue Öl – selbst wenn Sie das perfekt ausgetauscht haben – schlagartig schlechter. Es wird nämlich verunreinigt und seine Leistung kann leiden. Im schlimmsten Fall gelangen sogar Schmutz und Metallspäne in den Motor. Insofern bitte immer beides zusammen wechseln. Ein Ölfilter kostet ohnehin nur ein paar Euro.
  3. Sie füllen zu viel Öl ein
    Zu wenig Motoröl ist ebenso schlecht wie zu viel. Denn ist der Ölstand zu hoch, erhöht dies den Öldruck und es kann zur Schaumbildung kommen – für die Schmiereigenschaften eine fatale Konsistenz. Halten Sie sich hier also genau an die Mengen-Vorgaben des Herstellers. Nach dem Ölwechsel sollten Sie generell mit dem Ölmessstab checken, ob die Menge reicht. Im Zweifelsfall kann man dann immer noch etwas nachfüllen.
  4. Sie machen den Ölwechsel bei zu niedrigen Temperaturen
    Am besten ist es, wenn Sie das Öl dann wechseln, wenn das Fahrzeug etwas warmgefahren wurde. Das geht auch im Leerlauf. Der Grund: Warm ist die Viskosität dünnflüssiger und das Öl fließt besser. Das erleichtert das Ablassen des Altöls ungemein.
  5. Sie ziehen die Ölablassschraube nicht richtig fest
    Das kann ein ziemlich fataler Fehler werden, denn sitzt die Ölablassschraube, die Sie anfangs lockern, um das alte Öl in einem darunterstehenden Gefäß aufzufangen, am Ende nicht wieder fest, werden Sie vermutlich Öl verlieren. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt. Es kann auch dafür sorgen, dass der Ölstand zu niedrig wird und der Motor Schaden nimmt.
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