Dann brauchen Sie wirklich den Internationalen Führerschein

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In der EU reicht der nationale Führerschein

Viele Reisende denken gar nicht an den Internationalen
Führerschein
, wenn Sie in anderen Ländern beispielsweise einen
Mietwagen
buchen oder als Fahrer in eine
Polizeikontrolle
geraten. Das kann auch für die Fahrer im Fuhrpark ein
Fehler
sein.

Denn während man in der EU und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) mit dem nationalen EU-Führerschein bestens klar kommt, kann das in Ländern außerhalb der EU teilweise anders sein. Er ist nämlich bei
Sprachbarrieren
quasi eine
Übersetzung
unseres nationalen
Führerscheins
. Gerade bei
Reisen
in Länder wie USA, Kanada, Thailand, Neuseeland oder Sri Lanka ist er
wichtig
. Auch für Länder wie
Moldawien
,
Russland
,
Albanien
oder die
Ukraine
wird er
empfohlen
.

Wie bekommen Sie den Internationalen Führerschein?

Wichtig: Der Internationale
Führerschein
ist kein eigenständiger
Führerschein
, sondern ein Zusatzdokument. Sie brauchen zwingend einen nationalen
Führerschein
, damit er Ihnen ausgestellt wird. Während eines
Fahrverbots
in
Deutschland
darf deshalb auch der Internationale
Führerschein
nicht genutzt werden.

Beantragen können Sie den Internationalen
Führerschein
bei der Führerscheinstelle Ihrer Gemeinde oder Stadt. Sie brauchen dafür Ihren
Personalausweis
, zwei biometrische Fotos, Ihren nationalen
Führerschein
und etwa 12 bis 18 Euro. Sollten Sie noch keinen EU-Führerschein im Scheckkartenformat haben, wird Ihr Papierführerschein dabei auch noch gleich ausgetauscht. Der Internationale
Führerschein
gilt dann drei Jahre.


In manchen Ländern reicht der Internationale
Führerschein
nicht

Nichtsdestotrotz sollten Sie sich auch nicht immer auf ihn verlassen. Es gibt Länder wie z.B.
Japan
, wo Sie eine japanische
Übersetzung
brauchen. Oder es wird eine zusätzliche
Fahrerlaubnis
(
China
) oder gar ein Fahrer (Indonesien) verlangt. Sie sollten sich also vorab jeweils
genau
erkundigen, welche Regelungen für ausländische Autofahrer gelten.

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