Das sind die Tücken beim Rabattschutz

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Rückstufungen in der
Schadenfreiheitsklasse
lassen sich vermeiden

Wenn es im
Straßenverkehr
scheppert, ist eine der ersten Fragen, die Autofahrer haben: Was bedeutet das für den
Schadenfreiheitsrabatt
des Wagens? Denn normalerweise wird man nach einem selbst verschuldeten Schaden von der Versicherung zurückgestuft und zahlt dann ab dem nächsten
Versicherungsjahr
einen höheren Beitrag. In der Summe kann das über die nächsten Jahre Tausende
Euro
mehr ausmachen. Wenn Sie das für
Fahrzeuge
im Fuhrpark vermeiden wollen, können Sie sich in der
Vollkasko
und
Haftpflicht
mit einem Rabattschutz absichern. In der
Teilkasko
ist er nicht nötig, da es hier keine eigenen SF-Klassen gibt.

Was bringt der Rabattschutz?

Der Vorteil des Rabattschutzes liegt darin, dass Sie nach einem Schaden nicht zurückgestuft werden. Das kann speziell bei Wagen, für die bereits eine hohe
Schadenfreiheitsklasse
erreicht wurde, lukrativ sein. Immerhin verliert man durch eine Unfall nicht nur eine einzige, sondern je nach Rückstufungstabelle des Versicherers schnell zehn oder mehr SF-Klassen. Ein Rabattschutz hingegen sorgt dafür, dass ein
Unfallschaden
im Jahr quasi „frei“ ist. Bei manchen Versicherern sind es sogar mehrere pro Jahr.

Welche Nachteile hat der Rabattschutz?

Der Nachteil: Der Rabattschutz kostet Sie zwischen 15 und 30 Prozent extra. Sinn macht der Rabattschutz daher in erster Linie, wenn Sie ein teures Auto haben und zudem häufig fahren. Um ihn überhaupt zu bekommen, sind meist vier bis sechs unfallfreie Jahre sowie ein
Mindestalter
von 23 Jahren nötig.

Für den Fall, dass Sie den Rabattschutz tatsächlich öfters nutzen, sollten Sie wissen, dass das nur eine gute Sache ist, wenn Sie Ihrem Versicherer möglichst lange treu bleiben. Wer hingegen öfter die Kfz-Versicherung wechselt, muss wissen: Hatten Sie in den letzten Jahren Schäden, müssen Sie das dort angeben und meistens erfolgt die
Einstufung
in die entsprechende SF-Klasse dann so, als hätten Sie nie einen Rabattschutz gehabt. Sinnvoller als der Rabattschutz kann es daher sein, kleinere Schäden lieber selbst zu zahlen und grundsätzlich durch regelmäßige
Vergleiche
darauf zu achten, dass man einen günstigen Tarif hat.

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