Elektrischer Eiskratzer, heizbarer Lenkradbezug & Co.: Wie sinnvoll sind diese Helfer im Winter?

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Nicht jedes Winter-Zubehör fürs Auto ist sinnvoll

Gut vorbereitet ist halb gewonnen. Das gilt für Autofahrten in den kalten Monaten des Jahres allemal. Und da diese zuverlässig immer wiederkommen, lohnt es sich durchaus, gewisses Zubehör anzuschaffen, mit dem man sich das Leben leichter macht. Zu den Standards, die in keinem Auto im Fuhrpark fehlen sollten, gehören hier natürlich Dinge wie ein Eiskratzer, ein Handschneefeger mit Teleskopverlängerung, eine Abdeckfolie für die Windschutzscheibe oder gute Handschuhe.

Daneben gibt es zudem noch allerlei Gadgets, die gut klingen, aber wo man als Autofahrer rätselt: Bringen die auch wirklich etwas? Ist die Anschaffung gut investiertes Geld oder kann man sich das dann doch sparen? Damit Sie für diesen oder einen der folgenden Winter (günstige Angebote gibt es schließlich immer wieder) die richtige Wahl treffen, verschaffen wir Ihnen den Überblick, ob ein Heizkissen oder ein elektrischer Eiskratzer nötig sind.

Was können diese Auto-Gadgets für den
Winter
wirklich?

  1. Heizkissen: Wer keine Sitzheizung hat, kann sich den Sitzplatz mit einer heizbaren Sitzauflage warm machen. Das ist zwar nett, aber zum einen ist es gar nicht so selbstverständlich, dass das Heizkissen perfekt in den Sitz passt, was wiederum die Sicherheit gefährdet, zumal hier Modelle mit Heizdrähten bei einem geknickten Draht schnell einen Schmorbrand entwickeln können. Zum anderen sind die Teile Stromfresser. Das sollten Sie der im Winter ohnehin leidenden Batterie ersparen. Wenn schon, wählen Sie lieber eine Carbon-Heizmatte mit abnehmbaren Sitzbezug, diese lässt sich sicher und unverrutschbar nachrüsten.
  2. Elektrischer Eiskratzer: Niemand kratzt gerne die Scheiben frei. Denn zum einen dauert es oft ewig, zum anderen frieren einem irgendwann die Finger – denn oft vergisst man die Handschuhe. Um die Zeit fürs Freikratzen drastisch zu verkürzen, kann ein elektrischer Eiskratzer helfen. Allerdings sind sie mit ca. 30 bis 50 Euro recht teuer und man sollte mithilfe von Produkttests sehr genau darauf achten, welches Modell man wählt. Viele sind relativ schwach und wenig effektiv, zerkratzen die Scheibe schnell oder der Akku ist fix leer. Die günstigere und oft bessere Alternative: ein wirklich guter manueller Eiskratzer mit Handschuh.
  3. Luftentfeuchter: Ein sehr hilfreiches Gadget, zumal sich im Auto in den kalten Monaten oft Feuchtigkeit sammelt und daraus leicht Schimmel werden kann. Außerdem beschlagen mit einem Luftentfeuchter die Scheiben weniger. Sie können zum Beispiel ein Entfeuchterkissen nehmen und sollten es regelmäßig trocknen, damit es wieder neue Feuchtigkeit aufnehmen kann.
  4. Beheizbarer Lenkradbezug: Natürlich ist es ganz nett, wenn die kalten Hände sich am warmen Lenkrad wärmen können. Aber die Bezüge verrutschen oft, zudem werden heute über das Lenkrad diverse Funktionen gesteuert, die durch den Bezug verdeckt werden. Plus: Das Gadget zieht natürlich Strom von der Starterbatterie und nervt oft mit Kabelsalat. Fazit: Braucht man nicht wirklich und wer sehr verfroren ist, sollte sich einfach ab Werk ein Auto mit beheizbarem Lenkrad bestellen.
  5. Elektrischer Heizlüfter: Mit um die 150 Watt Heizleistung sind diese Geräte relativ schwach und helfen auch nicht wirklich, die Scheibe von Eis zu befreien.  Zum Vergleich: Eine Standheizung hat 4000 bis 5000 Watt.
  6. Außenspiegelüberzug: Hier ist der Aufwand recht groß, denn Sie müssen die Schutzbezüge nach jeder Fahrt über- und vor jeder neuen Fahrt dann wieder abziehen. Der Schutz ist zudem eher mau und lohnt sich schon deshalb nicht, weil Autos mit elektrisch verstellbaren Außenspiegeln heute in der Regel ohnehin eine Spiegelheizung haben.
  7. Batterie-Spannungsanzeige: Hiermit können Sie direkt am 12-Volt-Anschluss messen, wie es aktuell um Ihre Autobatterie steht. Das ist sehr einfach und viel praktikabler, als die Batterie extra an ein Ladegerät anzuschließen, das 230 Volt braucht – wer da keine Garage mit Steckdose hat, muss die Batterie dafür nämlich extra ausbauen. Das Ladegerät können Sie, wenn Sie sich eine Batteriespannungsanzeige besorgen, gezielt dann einsetzen, wenn die Spannung der Batterie tatsächlich sinkt.
  8. Mobile Powerbank: Damit können Sie sich komplett unabhängig von der Hilfe anderer Fahrzeuge machen, sofern Ihre Batterie mal streikt. Dieser Starthilfe-Booster liefert Ihnen nämlich in dem Fall die nötige Spannung, damit die Batterie wieder in Fahrt kommt. Wichtig: Achten Sie je nach Fahrzeug auf ausreichend Stromstärke und lassen Sie die Starthilfe nicht dauerhaft im Auto lagern – bei Kälte sinkt nämlich ihre Speicherleistung stark.
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