So sinnvoll ist der Berganfahrassistent tatsächlich

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Ein Assistent, der den Alltag wirklich erleichtert

Eine Situation, in der Autofahrer regelmäßig sehr gestresst sind, ist die Anfahrt an einer steilen Steigung. Sei es bei der Ausfahrt am Parkhaus oder an einem Berg – Spaß macht das ohne Hilfe keinem Fahrer im Fuhrpark. Hier schafft jedoch inzwischen der Berganfahrassistent Abhilfe. In Neuwagen ist das Assistenzsystem kaum noch wegzudenken, oft bereits serienmäßig, teils auch gegen Aufpreis.

Dabei gehört diese Berganfahrhilfe zwar nicht zu den Fahrassistenzsystemen, die seit Juli 2022 in neuen Fahrzeugen Pflicht sind, aber zu denjenigen, die den Alltag wirklich erleichtern können. Zumindest, wenn man ein Auto mit Schaltgetriebe hat.

Kein Stress mit dem Zurückrollen mehr

Der Spagat, beim Anfahren an einer Steigung bloß nicht zurückzurollen, aber auch nicht zu viel Gas zu geben, ist nämlich damit vorbei. Das System sorgt dafür, dass Sie nicht zurückrollen und gleichzeitig bequem anfahren können, ohne wie früher auch noch mit der Fuß- oder Handbremse jonglieren zu müssen.

Möglich machen das Sensoren, die der Anfahrhilfe signalisieren, dass sie benötigt wird bzw. dass das Auto an einer Steigung steht, Sie bremsen und das Fahrzeug auch still steht. In der Regel geht die Berganfahrhilfe automatisch an, teilweise müssen Sie manuell noch einen Schalter betätigen.


Wie
funktioniert
der Berganfahrassistent?

Das System merkt sich, mit welchem Bremsdruck Sie Ihr Auto zuvor an der betreffenden Steigung zum Stehen gebracht haben. Geht es dann weiter, können Sie sich entspannt auf den richtigen Druck aufs Gaspedal konzentrieren. Der Bremsdruck bleibt noch einige Sekunden erhalten, bis Sie beschleunigen. Somit wird einerseits verhindert, dass das Fahrzeug wegrollt. Andererseits müssen Sie kaum noch befürchten, den Motor beim Anfahren am Berg abzuwürgen. Insbesondere bei sehr steilen Straßenabschnitten oder vor der Schranke in einer Tiefgarage ist das ein echter Gewinn.

Ein Nachteil ist manchmal, dass der Berganfahrassistent sich recht früh dazuschaltet, wenn der Fahrer bei der Steigung noch gar keine Assistenz möchte. Der Neigungsgrad, ab dem er aktiv wird, ist jedoch von Hersteller zu Hersteller verschieden, das können 3, aber auch mehr als 5 Prozent sein. Oft lässt er sich aber auch einfach per Schalter deaktivieren.

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