Warum Autofahrer die falsche Sonnenbrille ein Bußgeld kosten kann

  • Carmada.de Blog
  • Kommentare deaktiviert für Warum Autofahrer die falsche Sonnenbrille ein Bußgeld kosten kann
Warum Autofahrer die falsche Sonnenbrille ein Bußgeld kosten kann Eine Sonnenbrille kann beim Autofahren sehr nützlich sein. Doch nicht jede ist am Steuer erlaubt. 

Eine Sonnenbrille ist beim Autofahren in vielen Situationen ein durchaus nützlicher Helfer. Allerdings sollten Sie die darauf achten, dass das gewählte Modell Ihnen bei einer Verkehrskontrolle keinen Ärger einhandelt. 

Richtige Sonnenbrille ist sicherheitsrelevant

Kann man mit der falschen Sonnenbrille am Steuer sitzen? Eine Frage, die sich viele Autofahrer gar nicht stellen. Dabei ist das durchaus sicherheitsrelevant. Insofern sollte jedes Fuhrparkmanagement die Nutzer seiner in die kostenlose Software eingebuchten Flottenwagen dafür zum Beispiel im Rahmen der UVV sensibilisieren. 

Auf die Tönung kommt es an

Keine Frage – gerade in Verkehrssituationen wie der im Frühjahr tief stehenden Sonne, kann eine gute und griffbereite Sonnenbrille im Straßenverkehr zusätzliche Sicherheit geben. Allerdings ist der Grat zwischen Sicherheit und Gefährdung hier genau dann schmal, wenn eine Brille mit der falschen Tönung gewählt wird. Entscheidend ist die Blendschutzkategorie, die meist auf der Innenseite der Bügel vermerkt ist. Sie gibt Aufschluss darüber, wie viel Licht die Gläser noch durchlassen. Bis Kategorie 3 passt hier noch alles. 

Ab Kategorie 4 dagegen sollten Sie die Brille am Steuer nicht mehr aufsetzen. Denn wer zu wenig sieht, kann Gefahrensituationen weder rechtzeitig erkennen noch adäquat handeln. Insofern müssen Sie mit Konsequenzen rechnen, sollte die Polizei in einer Verkehrskontrolle feststellen, dass Ihre Brille zum Autofahren ungeeignet ist. Wegen Fahrlässigkeit wird dann ein Verwarngeld von 10 Euro fällig. 

Farbige Gläser verfälschen Ampeln

Schlecht sind im Straßenverkehr zudem Gläser, die es Ihnen erschweren, Verkehrsschilder oder Ampeln farblich noch richtig wahrzunehmen. Also lieber Finger weg von roten, gelben oder pinken Tönungen. Davon abgesehen ist ein Modell wichtig, dass Ihr Gesichtsfeld nicht einschränkt.

Selbsttönende Gläser sind ebenfalls am Steuer nicht zu empfehlen, weil sie sich erst nach und nach anpassen und die Reaktionszeit verlängern. Gut fürs Autofahren geeignet ist eine leichte Sonnenbrille, die neben UV- noch einen Blaulichtfilter und polarisierende Gläser besitzt. Letztere reduzieren neben dem Sonnenlichteinfall auch Reflexionen.


Foto:  © Getty Images

Back to top
JETZT
TESTEN