Wenn das Auto plötzlich zum Schluckspecht wird – diese Gründe kann es geben

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Hoher Spritverbrauch: Rasanter
Fahrstil
oder doch ein Defekt?

Gerade angesichts der aktuellen
Spritpreise
freut sich wohl kein Fuhrparkmanagement, wenn ein in die kostenlose Software eingebuchtes Fahrzeug auf einmal auch noch die neue Neigung zeigt, besonders viel
Durst
zu haben. Passiert das einmal vereinzelt, etwa nach einer langen Fahrt in die Berge oder bei besonders rasantem
Fahrstil
, ist das noch kein zwingender Grund zur Beunruhigung.

Beobachten Sie deshalb zunächst, ob sich der hohe
Kraftstoffverbrauch
bei der nächsten Tankfüllung von selbst wieder verflüchtigt. Und schauen Sie genau hin, ob dem erhöhten
Verbrauch
nicht außergewöhnliche Umstände zugrunde lagen: Sind Sie etwa in letzter Zeit sehr viel Kurzstrecke gefahren? War das Fahrzeug extrem schwer beladen? Hatten Sie eine besonders sportliche Fahrweise?

Ursachenforschung ist wichtig

Aufmerksam werden sollten Sie jedoch, wenn der
Spritverbrauch
dauerhaft deutlich über den vertrauten Werten liegt. Vor allem, wenn sich weder an Ihrer
Fahrweise
noch an den sonstigen Konditionen groß etwas geändert hat. Dann steckt womöglich ein Defekt dahinter. Diesen zu finden, ist für einen Laien schwierig.

Dennoch sollten Sie zumindest die wichtigsten Ursachen kennen. In einigen Fällen können Sie dann sogar ganz leicht selbst den
Durst
Ihres Fahrzeugs wieder auf Normalmaß bringen. 

Das kann zum Beispiel hinter einem erhöhten
Spritverbrauch
stecken:

  1. Der Reifendruck stimmt nicht
    Manchmal hat erhöhter Kraftstoffverbrauch eine ganz leicht zu behebende Ursache: Möglicherweise ist schlicht der Reifendruck zu niedrig. Dann ist der Rollwiderstand der Reifen größer und der Verbrauch erhöht sich, speziell, wenn mehrere Pneus betroffen sind, deutlich. 10 Prozent mehr sind keine Seltenheit. Hier reicht es dann bereits, wenn Sie die Reifen an der nächsten Tankstelle wieder optimal mit Luft füllen. 
  2. Die Aerodynamik passt nicht 
    Luftwiderstand kann den Kraftstoffverbrauch ebenfalls negativ beeinflussen. Und damit ist nicht nur der Dachgepäckträger gemeint, den Sie seit dem Urlaub nicht demontiert haben. Auch lose Teile unter dem Auto können mitunter ein Grund sein.  
  3. Ein Lager ist defekt
    Am Auto gibt es viele bewegliche Teile und ebenso viele Möglichkeiten, dass eines der damit verbundenen Kugellager einen Defekt hat. Dann erhöht sich der Spritverbrauch. Meistens hören Sie das z.B. durch schleifende Geräusche. 
  4. Der Luftfilter ist verstopft
    Der Luftfilter filtert Verunreinigungen aus der vom Motor angesaugten Luft und ist leicht zu wechseln. Unterbleibt das und er verstopft, sinkt die Leistung des Motors, was wiederum dazu führt, dass man viel aufs Gas drückt. So kann der Verbrauch auf 100 Kilometer durchaus um ein bis zwei Liter steigen. 
  5. Die Bremsen schleifen
    Wenn der Bremssattel fest sitzt, entsteht permanent Druck auf der Bremsscheibe. Der Reflex ist auch hier: Es wird mehr Gas gegeben und der Verbrauch steigt.  
  6. Es liegt an den Sensoren 
    Ohne Sensoren geht bei modernen Motorsteuergeräten wenig. Wenn einer oder mehrere davon defekt sind, kann zu viel Kraftstoff eingespritzt werden. Als Fehlerquellen kommen etwa Lambdasonde, Luftmassenmesser, Kühlmitteltemperatursensor oder Ladedrucksensor infrage. 
  7. Die Kraftstoffeinspritzung macht Probleme
    Auch hier kann die Ursache für einen Mehrverbrauch liegen. Bei einem Defekt an der Kraftstoffeinspritzung kann es nämlich passieren, dass zu viel Kraftstoff eingespritzt wird. Zum Beispiel verstopfen oft im Laufe der Zeit die Einspritzdüsen. 

 

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