Wie Sie beim TÜV Zeit und Geld sparen können

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Die richtige Vorbereitung ist bei der HU alles

Vor dem regelmäßigen TÜV-Termin haben Autofahrer oft ein mulmiges Gefühl. Immerhin geht es – auch bei den in die kostenlose Software Ihres Fuhrparkmanagements eingebuchten Fahrzeugen – darum, die Plakette für die nächste Hauptuntersuchung (HU) zu bekommen. Diese ist diese enorm wichtig, um zu gewährleisten, dass Ihr Fahrzeug weiterhin sicher im Straßenverkehr unterwegs ist. Sollte der Prüfer Mängel feststellen, müssen Sie diese beheben lassen und das Auto erneut vorführen. Wenn das Fahrzeug im ungünstigsten Fall nicht sogar aus dem Verkehr gezogen wird. Das alles verursacht neben Stress zusätzlich viel Zeit und Kosten. Teilweise sind es schon vermeintlich kleine Mängel, die bei der HU für Schwierigkeiten sorgen. 

Doch tatsächlich gibt es keinen Grund, Angst vor der Mängelliste zu haben. Denn es kommt letztlich vor der HU nur auf eine Sache an: sich richtig vorzubereiten. Wenn Sie vorab ein paar grundlegende Dinge erledigen, dauert der Prüftermin nicht lange und Sie erhalten nicht nur ohne Probleme Ihre Plakette. Sie können den Termin auch viel schneller erledigen, wenn Sie zum Beispiel – so banal das klingt – an alle nötigen Unterlagen denken

Diese Dinge sollten Sie vor der HU erledigen: 

  1. Suchen Sie alle Dokumente zusammen
    Wenn Sie erst beim Prüfer nach dem Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil 1 suchen, kostet das nur Zeit. Deshalb sollten Sie alles immer schon griffbereit haben.  Das gilt auch für die anderen Unterlagen wie die Bescheinigung der Umweltverträglichkeitsuntersuchung (ehemals AU), ggf. den Bericht der vorherigen HU oder Unterlagen zu technischen Änderungen wie Schalldämpfern.

  2. Checken Sie die Beleuchtung
    Hier lassen sich leicht Mängel verhindern und dennoch kommt es gerade bei der Beleuchtung immer wieder zu Auffälligkeiten. Schauen Sie vorab genau, ob alle Lichter, inklusive Blinker oder Bremslichtern, noch intakt sind und tauschen Sie ggf. kaputte Lichter aus. Achten Sie auch darauf, dass kein Wasser in den Lichtern steht oder die Abdeckungen keine Sprünge haben. 

  3. Achten Sie auf das Zubehör
    Ist der Verbandskasten im Auto? Warnweste oder Warndreieck auch? An solche Punkte sollten Sie denken.  Auch daran, dass der Verbandskasten nicht älter als 5 Jahre und komplett sein sollte.

  4. Messen Sie die Profiltiefe
    Abgefahrene Reifen sind definitiv ein Grund, beim TÜV durchzufallen. Messen Sie noch einmal nach, ob die Profiltiefe im mittleren Teil der Lauffläche mindestens 1,6 Millimeter aufweist. Die Reifen sollten außerdem keine Risse aufweisen.

  5. Testen Sie die Hupe
    Das ist schnell erledigt und relevant. Vor allem, weil die Hupe von Autofahrern teils doch nicht so oft benutzt wird und so Defekte unbemerkt bleiben. 

  6. Schauen Sie, dass bei Scheibe und Spiegeln alles passt
    Es sollten keine Beschädigungen im Sichtfeld der Windschutzscheibe vorliegen und die Scheibenwischeranlage ebenso gefüllt wie voll intakt sein. 

  7. Checken Sie die Kontrollleuchten
    Sie dürfen nach dem Start nicht dauerhaft leuchten, sonst geht der TÜV von einem Defekt aus und verweigert etwa bei ABS oder Airbag auch zügig die Plakette. 

  8. Werfen Sie noch mal einen Blick auf Bremsen und Lenkung
    Dazu gehört z.B., dass Sie noch mal die Bremsflüssigkeit checken, die Handbremse testen oder schauen, ob sich die Räder mitdrehen, wenn sie im Stand das Lenkrad bewegen. Im Zweifelsfall können Sie Auffälligkeiten vorab noch in der Werkstatt begutachten lassen. Ein kostenloser Bremsentest, den z.B. Automobilclubs ihren Mitgliedern anbieten, ist sehr sinnvoll. 

  9. Schauen Sie noch mal genau nach relevanten Schäden
    Dazu gehört, ob etwa zu viel Rost an tragenden Teilen sitzt, ob unter dem Auto Flecken, z.B. von Öl zu finden sind oder auch die oft vernachlässigten Sicherheitsgurte nicht beschädigt sind  – auch das gilt als erheblicher Mangel. 

  10. Waschen Sie das Auto
    Damit können Sie zwar keine gravierenden Mängel ausgleichen. Doch ein Auto, das sauber ist, innen wie außen, macht beim TÜV-Prüfer einen besseren Eindruck. 

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